ZVEI sieht Anzeichen für Beschäftigungs-Stabilisierung

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Bild: ZVEI e.V.

Die Zahl der offen ausgeschriebenen Stellen in der Elektro- und Digitalindustrie ist seit Jahresanfang um ein Viertel auf zuletzt knapp 10.000 Stellen gestiegen und lag damit rund 8% über dem Vorjahresniveau. Somit entfällt rund jede siebte offene Stelle im verarbeitenden Gewerbe derzeit auf die Elektro- und Digitalindustrie. Auch die Kurzarbeit ging branchenweit deutlich zurück und lag im April bei unter 12.000 Personen. Gut ein Jahr zuvor war dieser Wert noch dreimal so hoch. Erstmals seit drei Jahren drehte der Saldo aus neu gemeldeten und abgegangenen offenen Stellen Ende des ersten Halbjahrs wieder ins Positive. Ende des ersten Halbjahrs beschäftigte die Branche 865.000 Menschen. Das sind 1,5% weniger als vor einem Jahr und 4,5% weniger als im Jahr 2023, in dem ein zwischenzeitlicher Höchststand von über 910.000 erreicht wurde. Gleiches gilt für den Saldo aus Unternehmen, die in den kommenden drei Monaten einen Personalauf- bzw. abbau planen. Er stieg im August auf +5%. Damit wollen erstmals seit Juni 2023 wieder mehr Unternehmen der Branche ihre Beschäftigung ausweiten als abbauen.