Q.Ant hat ein Open-Source-Software-Entwicklungs-Kit für photonisches Computing vorgestellt. Damit stehen nach Unternehmensangaben erstmals Programmierwerkzeuge für einen photonischen Prozessor öffentlich zur Verfügung. Entwickler sollen alles erhalten, um Anwendungen für die Native Processing Units (NPUs) von Q.Ant entwickeln zu können. Diese Prozessoren rechnen mit Licht statt mit Elektronen. Das SDK umfasst eine API für Programmiersprachen wie C und Python, Beispielanwendungen, eine Dokumentation und ein Simulations-Backend für Standard-CPUs. Damit können Entwickler photonische Anwendungen auf dem eigenen Laptop entwickeln und testen und anschließend auf photonischer Hardware ausführen. Die Beispiele im SDK basieren auf veröffentlichten Referenzanwendungen von Q.Ant. Dazu gehört ein neuronales Netz, das mit erheblich weniger Parametern präzisere Ergebnisse liefern soll. Genau darin liegen die Geschwindigkeits- und Effizienzvorteile des Ansatzes von Q.Ant – schreibt zumindest der Hersteller selbst.
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