9. November 2018

Security und Leistung in der Cloud vereinen

Moderne Anwendungen müssen skalieren und performant sein. Dazu werden viele Implementierungen auf Public-Cloud-Plattformen wie Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure und Google Cloud Platform (GCP) gehostet, was für Elastizität und Geschwindigkeit sorgt. Die Cloudnutzung boomt und die Vorteile liegen auf der Hand.

Die Herausforderung besteht jedoch in der Sicherung von Anwendungen in der Cloud – das Problem: Traditionelle On-Premises-Sicherheitskonzepte lassen sich nicht effektiv auf Public-Cloud-Applikationen übertragen. Deshalb sollten Unternehmen auch nicht versuchen, ihre alten lokalen Security-Tools einfach in eine Cloudumgebung zu verlagern. Die Sicherung von Cloudapplikationen erfordert neue Ansätze, Richtlinien, Konfigurationen und Strategien, die es Unternehmen ermöglichen, Geschäftsanforderungen wie Leistung und Skalierbarkeit mit den nötigen Sicherheitsvorkehrungen in Einklang zu bringen.

Balance von Leistung und Sicherheit

Die Akzeptanz der Public Cloud bei Unternehmen nimmt rapide zu, doch Sicherheitsbedenken sind immer noch eine Hürde beim Wechsel in die Cloud. Vielen Unternehmen ist oft nicht klar, wie die Sicherheitsverantwortung in der Cloud verteilt ist. Nach dem Shared-Responsibility-Modell ist es Aufgabe des Cloud Providers, die Infrastruktur zu schützen, das bedeutet, er sorgt für die physische Sicherheit, die globale und regionale Konnektivität sowie die Stromversorgung und Kühlung seiner Rechenzentren. Doch es ist Sache der Unternehmen, ihre Daten und Anwendungen in der Cloud zu schützen. Bedrohungsvektoren wie Cyberangriffe, Softwarefehler und menschliches Versagen gelten daher in gleicher Weise in der Cloud wie On-Premises und erfordern entsprechende Sicherheitsvorkehrungen. Dennoch stellen viele Unternehmen die Anwendungsleistung und -geschwindigkeit über die Sicherheit. Angesichts der Risiken sollte diese Faktoren jedoch in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. So ist der Einsatz von Layer 7-Schutzmaßnahmen für die Sicherung von Applikationen äußerst wichtig, doch jede Technologie muss hierbei tief in bestehende Cloud-Plattformen und Lizenzmodelle integriert werden. So sollte sie eng mit der dynamischen Skalierbarkeit von Public Cloud-Anbietern wie AWS, Azure und GCP verbunden sein, um sicherzustellen, dass die Anforderungen an das Performance-Management ohne manuelle Eingriffe in Echtzeit erfüllt werden. Außerdem sollten Unternehmen direkten Zugriff auf die nativen Protokollierungs- und Berichtsfunktionen der Cloudplattformen haben.

Anwendungsschwachstellen in der Cloud managen

Viele Anwendungsschwachstellen bleiben oft so lange unbemerkt, bis es zu spät ist. Leider sind Fixes oder Patches ein reaktiver Prozess, der Schwachstellen viel zu lange offen lässt – Monate sind keine Seltenheit. Die automatische und kontinuierliche Behebung von Schwachstellen ist für die Gewährleistung der Anwendungssicherheit sowohl On-Premises als auch in der Cloud von größter Bedeutung. Daher ist es unerlässlich, eine Reihe von Richtlinien zu implementieren, die kontinuierlichen Schutz durch ein regelmäßiges Schwachstellenmanagement und -behebungsverfahren bieten. Dies kann auch automatisiert werden, um sicherzustellen, dass Anwendungsänderungen keine Schwachstellen öffnen.

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Ausgabe:
www.barracuda.com

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