PikeOS 3.5 unterstützt Hardware-Virtualisierung
Sysgo hat Mitte Juli die Version 3.5 seines Hypervisors PikeOS vorgestellt. Schwerpunkt bildet die Softwareunterstützung von hardwareseitig zur Verfügung gestellter Virtualisierung, so dass sich Gast-Betriebssysteme ohne vorherige Anpassung ausführen lassen. Neue Funktionen der PikeOS Native Personality vereinfachen nach Anbieterangaben die Applikationsentwicklung. Die Integration von ELinOS 6.0 und Android 4.3.1 soll für verbesserten Linux Support sorgen. Codeo 5.1 wurde ebenfalls aktualisiert und beschleunigt den Prozess der Konfiguration von ELinOS und Android Personalities. Der Hypervisor integriert die Hardware-Virtualisierung von ARM, die mit der Cortex A15 SoC Familie eingeführt wurde, nahtlos in seine sichere Virtualisierungstechnologie. Dafür bietet die Lösung eine virtuelle CPU Personality und ermöglicht dadurch die Ausführung unmodifizierter Gast-Betriebssysteme in einer Partition ohne Leistungsverluste. Die Benchmark-Ergebnisse der Gast-Betriebssysteme sind nach Herstellerangaben in den meisten Szenarien mit dem Hypervisor genauso gut wie in einem nativen Setup. Besonders die Messungen im Zusammenhang mit Systemaufrufen oder Exceptions sollen ohne Verzögerung in der PikeOS-Partition laufen. Die Gast-Betriebssysteme sind durch Zeit- und Raum-Partitionierung beschränkt und von einem Health-Monitor überwacht. PikeOS-interne Kommunikationsdienstleistungen und das Dateisystem lassen sich über den generischen P4Bus anschließen.













