Fitness auf gehobenem Niveau Trainingsparameter auf Chipkarte

Fitness auf gehobenem Niveau
Trainingsparameter auf
Chipkarte

Fitness liegt im Trend, denn in unserer heutigen Gesellschaft ist Fitness Ausdruck von Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Attraktivität. Kein Wunder also, dass Fitnessstudios hohe Zulaufquoten und der Sport- und Fitnessmarkt in den letzten Jahren enorme Wachstumsraten verzeichnen konnten. Doch auf dem Fitnessmarkt herrscht auch ein starker Wettbewerb. Mehr und mehr Fitnessstudios werben um die Kunden. Für die Fitnessstudios bedeutet dies, aktiv zu werden und sich mit einem überzeugenden Konzept von der Konkurrenz abzusetzen. Z.B. durch neue, trendige Geräte auf dem aktuellsten Stand: intelligente Technik heißt das Zauberwort. Computergesteuerte Geräte, bei denen die persönlichen Trainingsparameter elektronisch auf einer Chipkarte gespeichert sind. Einfach, schnell,
effektiv, auch ohne die ständige Betreuung eines Trainers.
Die Fitnessgeräte der Firma effective circuit-training basieren auf einer besonderen Technologie und sind vielfältig einsetzbar in punkto Zielgruppen, Trainingsausrichtung und Einsatzgebiete. Vom Fitness-studio über die Hotellerie bis hin zur Therapeutik. Die Geräte verbinden leistungsorientiertes Training mit therapeutischem Nutzen. Zusammen mit Fischer Elektronic Systems wurde ein neues Fitnessgerät entwickelt. Fischer Elektronik Systems entwickelt seit 2003 kundenspezifische Systeme sowohl im Endkundebereich als auch im industriellen Umfeld. Angeboten werden neben individueller Hard- und Softwareentwicklung auch die Integration in die entsprechende Applikation. Ein geeigneter Partner für dieses Projekt wurde in der Firma Comp-Mall gefunden. Das seit 1993 Unternehmen für industrielle PC-Technik verfügt über großes Know-how und bietet individuell auf das Projekt angepasste Lösungen. Mit den Produkten verschiedener Hersteller können auf den Bedarf abgestimmte Lösungen sowie kundenorientiertes Denken in angewandter Form realisiert werden.

Einsatz einer Chipkarte

In Zusammenarbeit haben diese Unternehmen nun ein neues Gerät entwickelt, welches ein unbeaufsichtigtes Training ermöglicht und eine Trainingsbetreuung dennoch realisierbar macht. Dies wird durch den Einsatz einer Chipkarte erreicht, auf welcher die Trainingsparameter gespeichert sind und der Trainingsverlauf dokumentiert wird. Das bedeutet beispielsweise für Kunden in Fitness-Studios über 50% kürzere Trainingszeiten und damit für die Betreiber kürzere Belegungszeiten und bessere Geräteauslastung und führt so zu mehr Umsatz und Erlös pro Fläche bzw. höhere Erträge pro Gerät. Weitere Einsparmöglichkeiten bei gleichzeitiger Verbesserung der Kundenbetreuung ergeben sich durch die umfassende, elektronisch auslesbare Trainingsdokumentation und den niedrigen personellen Betreuungsaufwand, da alle relevanten Einstellungen auf der Chipkarte gespeichert sind und die Geräte sich automatisch dem Trainingsfortschritt des Kunden anpassen.

Automatische Anpassung

Um dem hohen Individualisierungsanspruch in diesem Projekt gerecht werden zu können, war es notwendig, dass alle Partner in Deutschland ansässig sind. Nach einem ersten persönlichen Treffen und kurzer Vorstellung des Projektes fiel die hardwaretechnische Entscheidung auf AFL-07A- ein kompakter, lüfterloser Panel-PC mit LED-Touch-screen, mit gutem Preis-Leistungsverhältnis. Im ersten Schritt wurde durch eine Bedarfsanalyse seitens Comp-Mall die funktionale Grundkompatibilität evaluiert. Im darauf folgenden Schritt konnten die technischen Veränderungen ermittelt werden, wie z.B. die kundenspezifische Veränderung des BIOS. Zur Integration von Hard- und Software wurde von der Fischer Electronic Systems eine Platine entwickelt, die die Schnittstelle des Trainingssystems zum Steuer-PC realisiert. Diese dient sowohl dem Ansteuern der Hardware als auch zum Aufnehmen der Geräteparameter, sodass eine effektive Trainingsverfolgung möglich wird. Diese Hardware ist innerhalb eines Geräteverbundes mit PC-basierter Steuerung fest mit den Trainingsgeräten verbunden. Um auch hier die beste Mischung aus Software, Elektronik und Mechanik zu schaffen, war es wichtig, die Integration unter Maßgabe höchstmöglichem Bedienungskomfort und gleichzeitig der Sicherheit (d.h. die Kabel sollten unsichtbar verlaufen und vor einem falschen Einstecken geschützt sein) zu schaffen. Der Panel-PC steuert die im Fitnesscenter eingesetzten Fitnessgeräte mit Hilfe einer Chipkarte, auf welcher kundenspezifische Daten gespeichert werden. Der Chipkartenleser wird über eine USB-Schnittstelle angeschlossen. Eine weitere USB-Schnittstelle wird für die Softwareaktualisierung benötigt. Über eine RS-232 Schnittstelle werden kundenspezifische Messdaten wie Intensität, Anzahl der Wiederholungen sowie der Bewegungsradius vom Fitnessgerät über das von der Fischer Electronic Systems entwickelte Modul zum Panel-PC übertragen und auf der Chipkarte gespeichert. Mit Hilfe dieser Daten wird das Fitnessgerät dann im Folgetraining wieder korrekt auf die neuen ermittelten Werte eingestellt. Der Kunde muss also nur seine Chipkarte einstecken und alle nötigen Informationen werden vom PC zum Gerät übertragen. Das bedeutet Zeitersparnis für den Kunden, geringere Personalkosten, mehr Kundendurchsatz und somit eine bessere Flächenprofitabilität für den Betreiber des Fitnessstudios.

Direkte Rückmeldung

Die Geräte geben dem Teilnehmer direkte Rückmeldung über den korrekten Bewegungsablauf sowie den Trainingsfortschritt. Weiter gibt es eine Software für einen Trainerarbeitsplatz. Diese ermöglicht es, dass der Trainer die auf der Chipkarte gespeicherten Ergebnisse mit dem Nutzer besprechen, ggf. Zielabweichungen feststellen oder auch korrigieren kann. Bisher wurden über 50 Fitnessstudios mit dem PC-basierten Gerät deutschlandweit ausgestattet. Weitere werden in naher Zukunft folgen. In vielen physiotherapeutischen Einrichtungen ist das System bereits ebenfalls erfolgreich im Einsatz. Weitere Schritte basierend auf den Erfahrungen aus diesem Projekt sind schon geplant. Die Designveränderung in der nächsten Generation soll zusätzliche Funktionen wie eine erweiterte Memory-Funktion über die bisher geleisteten Trainingseinheiten, eine verbesserte Funktion zur Widerstandsanpassung sowie die Performance-Optimierung des Datenhandlings mit sich bringen.