Auch bei der Produktklassifizierung (46 Prozent vs. 25 Prozent), beim SBOM-Management (56 Prozent vs. 41 Prozent), bei dokumentierten Entwicklungsprozessen (56 Prozent vs. 34 Prozent) und bei dedizierten Meldeschnittstellen (56 Prozent vs. 46 Prozent) liegen größere Unternehmen durchgängig vorn.
„Der CRA fordert nicht die einmalige Erfüllung, sondern einen konsequenten, nachweisbaren Umgang mit Produkt-Cybersicherheit über den gesamten Lebenszyklus. Genau dort liegt für viele Unternehmen noch die größte Herausforderung. Die kommenden Monate entscheiden, welche Unternehmen diese Transformation frühzeitig schaffen und welche unter wachsendem Druck aufholen müssen“, sagt Siri Sophia Oberpottkamp.
Methodik
Für die Studie wurden 100 Unternehmen in Deutschland befragt, deren Produktportfolio Produkte mit digitalen Elementen umfasst – von einzelnen Hardware- und Softwarekomponenten bis hin zu vollständigen Endprodukten für B2B- und B2C-Märkte. Im Fokus standen insbesondere Branchen, für die der Cyber Resilience Act (CRA) weitreichende Bedeutung hat: 65 Prozent der Unternehmen gehören dem Maschinenbau an, 22 Prozent der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen und 13 Prozent der Herstellung elektrischer Ausrüstungen. 47 Prozent der Unternehmen richten ihr Produktportfolio überwiegend an gewerbliche Nutzer aus, etwa mit vernetzten Maschinen, Steuerungskomponenten und eingebetteten Systemen. 61 Prozent beschäftigen weniger als 500 Mitarbeitende, während 39 Prozent auf 500 oder mehr Mitarbeitende kommen. Die Stichprobe bildet damit sowohl mittelständische als auch größere Unternehmen der relevanten Branchen ab.











