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21. November 2012

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Liebe Leserinnen und Leser,

Smart Grid gewinnt auch in der Welt der Konsumenten an Bedeutung. So versuchten Anfang September Aussteller auf der Internationalen Funkausstellung IFA Endverbraucher für dieses Thema zu sensibilisieren. Lösungen reichen von Einphasen-Stromzählern für Haushalte über Systeme zur Zwei-Wege-Kommunikation für Gewerbe und Industrie mit Kommunikationsfunktionen zu Stromanbietern bis zu Smart Meter mit Gateway-Funktionen für die Bedienung einzelner Geräte aus der Ferne (S.6 und S.31). Die Systeme gehen also inzwischen über die reine Erfassung der Verbräuche und das intelligente Steuern von Haushaltsgeräten zu Zeiten günstiger Strompreise hinaus.

Auch Fernwartungslösungen beschreiten aktuell den Weg in Richtung Fernsteuerung: Die Systeme gestatten Stromversorgern, in Haushalten mit Blockheizkraftwerken diese bei hohem Energiebedarf anzuschalten und den erzeugten Strom in das öffentliche Netz einzuspeisen (S.49). Gleichzeitig erlauben die Lösungen Betreibern, Blockheizkraftwerke gleicher Bauarten zusammenzufassen und beispielsweise Updates aufzuspielen. Dies macht sich jedoch nicht nur die Gebäudeautomatisierung zu Nutze. Anhand eines Anwenderberichts zeigt ein Hersteller von Melkmaschinen, wie er sein Fernwartungskonzept umgesetzt hat (S.52). Dabei muss die Funktion der Melkroboter rund um die Uhr sicher gestellt sein, gleichzeitig gilt es, das System vor Cyberangriffen zu schützen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Jessica von Ahn, Redakteurin

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Ausgabe:
www.sps-magazin.de

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