Ihre Kernausrichtung sind anwenderspezifische Hardware/Software und professionelle Aufbausysteme?
Chochoiek: Ja, wir bauen Elektronik-Karten, aber nicht als Standard-Produkte. Auf das modulare Aufbau-System lässt sich jedes System erstellen, sowohl mit als auch ohne kunden- oder applikationsspezifische Variationen. Anwender erhalten also sehr schnell und kosteneffizient die Möglichkeit, ein Systemgehäuse aufzubauen. Die Hard- und Software, die in die Gehäuse integriert wird, bieten wir als Additivlösungen an. Wir ergänzen unser Entwicklungs- und Fertigungs Know-how für kundenspezifische Elektronikbaugruppen durch einen starken Baukasten industrieller Gehäusetechnik .
Welche Zielmärkte sprechen Sie damit an?
Chochoiek: Unsere Dienstleistungen richten sich an Industrie-Anwender, klassische Industrie und Automatisierung, aber auch Kommunikation wie Telekommunikation und Datenkommunikation, aber auch Sicherheitstechnik, Verkehrstechnik, Luft- und Raumfahrt sowie Medizin. Im Automobil-Umfeld entwickeln wir ebenfalls Systeme, beispielsweise. bei Prüfsystemen.
Wann bietet es sich denn an, ein fertiges System zu nutzen oder eines entwickeln zu lassen?
Chochoiek: Wenn fertige Systeme auf dem Markt existieren, sollten Anwender immer diese nutzen und nicht das Rad neu erfinden. Doch oft benötigen Anwender spezielle Funktionen, die sich an fertige Systeme adaptieren lassen. Ist die Applikation dann sehr weit weg vom Standardprodukt, bietet sich eine Neuentwicklung jedoch an. Wenn Kunden zu uns kommen, erstellen wir für die Zielanwendung zunächst ein Systemkonzept mit einem Proof of Concept. Es soll klären, ob das System so funktionieren kann und wie es sich kostengünstig und marktorientiert erstellen lässt. Oft ergibt sich eine Kombination aus Standardprodukten mit individueller Anpassung.

















