22. Juli 2013

Deutsche Elektroindustrie festigt Position im globalen Exportranking

Die deutsche Elektroindustrie hat ihre internationale Spitzenstellung im Export behauptet. Wie der
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) am 11. Juli mitteilte, habe der globale Handel mit elektrotechnischen und elektronischen Produkten 2012 erneut kräftig um neun Prozent auf 4,6Billionen Euro zugenommen und damit fast viermal so stark wie der gesamte Welthandel mit Gütern und Dienstleistungen.

Mittlerweile führen mit China und Hongkong zwei asiatische Schwellenländer die Rangliste der wichtigsten Elektro-Exporteure an. Während China mit 606Mrd. Euro einen Anteil von 27% an den weltweiten Elektroausfuhren halte, komme Hongkong – vor allem aufgrund seiner Funktion als internationale Handelsdrehscheibe – mit 204Mrd. Euro auf einen Anteil von neun Prozent. Die USA, die bis 2011 die zweite Position im Exportranking eingenommen haben, lagen 2012 mit Elektroausfuhren in Höhe von 202Mrd. Euro an dritter Position. Seit dem Jahr 2005 habe die deutsche Elektroindustrie die vierte Position der größten Elektroexporteure inne.

Deutschland führte im Jahr 2012 elektrotechnische und elektronische Produkte und Systeme im Wert von 160Mrd. Euro aus. Das entspreche einem Anteil an den globalen Elektroausfuhren von sieben Prozent. Mit Japan (129Mrd. Euro), Südkorea (114Mrd. Euro) und Taiwan (97Mrd. Euro) folgen wiederum drei weitere asiatische Länder auf den nächsten Plätzen. Insgesamt stammen mittlerweile sieben Länder der Top-10-Elektro-Exporteure aus Asien und nur noch zwei aus Europa – neben Deutschland noch die Niederlande, die allerdings ebenso wie Hongkong als Drehscheibe des internationalen Handels dienen und nur in geringem Umfang Erzeugnisse aus eigener Produktion exportieren.

Ausgabe:
www.zvei.org

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