1. Raumkennzeichnung

Bei der digitalen Raumkennzeichnung werden Informationen direkt an Reinraum- und Produktionssuiten angezeigt. Neben dem Raumstatus können Produkt- und Chargendaten aus dem MES sowie Umgebungsparameter wie Temperatur, Luftfeuchte oder Differenzdruck aus dem EMS dargestellt werden. Der Nutzen: Mitarbeitende erkennen bereits vor dem Betreten eines Raums, ob dieser freigegeben, belegt, in Produktion oder in Reinigung ist. Papieraushänge und manuell gepflegte Statusschilder werden somit überflüssig.

2. Equipment-Labels

Tanks, Bioreaktoren und andere Produktionsanlagen werden mit elektronischen Labels oder Displays gekennzeichnet. Angezeigt werden Equipment-ID, Produkt, Charge und aktueller Status. Ändert sich der Status im MES oder elektronischen Logbuch von ‚gereinigt‘ auf ‚in Betrieb‘ oder ‚verschmutzt‘, erscheint die Änderung am Asset. Veraltete Papieranhänger und potenzielle Verwechslungen lassen sich vermeiden.

3. Behälter-Labels

Bei Bulk- und Zwischenproduktbehältern werden Materialnummer, Charge und Freigabestatus automatisch aus dem MES oder ERP-System übernommen. Die Kennzeichnung aktualisiert sich auch dann, wenn sich der Behälter bereits im Materialfluss befindet. Dadurch entfallen Etikettendruck, manuelle Etikettenwechsel und Etikettenabgleiche. Gerade für Reinraumprozesse ist dieser Anwendungsfall relevant: Da Material-, Chargen- und Statusinformationen digital aktualisiert werden, können papierbasierte Kennzeichnungsprozesse reduziert und zusätzliche Druckvorgänge im Reinraum vermieden werden.

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