Die Zeit nach den Patches

Abgekündigt: Support für Windows XP

Die Zeit nach den Patches

Am 8. April 2014 hat Microsoft die Unterstützung für das Betriebssystem Windows XP eingestellt. Eine Nutzung danach führt zu einer erhöhten Anfälligkeit für Sicherheitsrisiken und Viren. Doch Windows XP hat noch einen weltweiten Marktanteil von fast 30%. Es existieren verschiedene Lösungsansätze, um auf die Situation bestmöglich zu reagieren.
Netzwerksicherheit für nicht mehr patchbare,industriell eingesetzte Windows-Systeme lassen sich u.a. mit denen auf Hardware basierende Lösungen von Lacon Embedded aus dem Segment Network Security Solutions nachrüsten. Die Kontrolle und Filterung der Ethernet- und IP-Kommunikation ist Aufgabe von Firewalls. Eben solche lassen sich in Form industrieller Rackmount Network Appliance dezentral genau dort nachrüsten, wo sie benötigt werden. Der Netzwerksicherheitshardware Plattform für VPN-, Firewall- und andere Netzwerksicherheitsanwendungen NA-820 unterstützt bspw. den LGA775-Sockel für Intel-Pentium-4-Prozessoren und Core2-Duo-Prozessor und bis zu 4GB DDR II zwei DIMM -Speicher. Zum Speichern von Ereignisprotokolldaten nutzt die Hardware eine interne 2,5″-Festplatte. Unternehmen, etwa aus der Automobilindustrie, haben mit diesem Schutzkonzept gute Erfahrungen gemacht und viele der noch älteren produktionsnah eingesetzten Windows-Systeme von Windows 95 bis Windows 2000 geschützt und sicher in Betrieb gehalten. Auch den vielen Embedded-PCs, die aufgrund von Zertifizierungen, Garantieansprüchen oder Sorge vor Update-bedingten Störungen von vornherein und nicht erst nach Ende ihres Extended Supports als nicht patchbar eingestuft werden, kann nach dem gleichen Prinzip zu mehr Sicherheit verholfen werden. Auch eine Migration von Windows XP Embedded auf Windows Embedded Standard 2009 (WES9) kann problemlos vollzogen werden, da das Betriebssystem auf WindowsXP / Vista basiert. Windows Embedded Standard 2009 verfügt über dieselben Hardware-Anforderungen wie Windows XP Embedded; der Festplattenspeicher benötigt jedoch mindestens 4,5GB. Bei einer vollständigen Installation, die alle Sprachpakete und Treiber enthält, sind 8GB freier Festplattenspeicher Voraussetzung. Die Mindestanforderungen an das Betriebssystem Windows Embedded Standard 2009 ist identisch mit denen an Windows XP Professional SP2 oder Windows Server 2003. Bei einem Update auf Windows Embedded Standard 2007 (WES7), das seitens Microsoft einen Extended Support bis Oktober 2020 verspricht, ist auf die benötigte Hardwareanforderung hinzuweisen, wie die CPU, Arbeitsspeicher und Festplattenspeicher, die bei aktuellen Boards von Axiomtek bereits erfüllt sind. Bei der Installation von Windows Embedded POSReady 7 werden alle Treiber auf das Zielsystem installiert. Bei WES7 werden nur die ausgewählten bzw. detektierten Treiber installiert. POSReady 7 ist dadurch flexibler beim Anschluss von externen Geräten im Feld. n

Lacon Embedded GmbH
www.lacon.de

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