5. November 2019

Entscheidung für das mITX-CFL

In den Vorjahren lief die erforderliche Software dafür auf einem Embedded-System von Nvidia. „Beim autonomen Fahren arbeitet man in der Software sehr viel mit Optimierungsvorgängen. Außerdem sollte möglichst alles in Echtzeit berechnet werden. Kommt zur Verbesserung dann auch nur eine Rechenschleife hinzu, führt das zu einem deutlich höheren Leistungsbedarf“, erklärt Sebastian Lossen, technischer Teamleiter Driverless bei Ecurie Aix. Daher hat sich sein Team vorgenommen, als Basis für die Software des eace07.d, ein möglichst modulares System aufzubauen. Als Betriebssystem dient das hardwarenah programmierbare Ubuntu. Kompakte Bauweise und Leistungseffizienz waren bei der Auswahl der Hardware Grundvoraussetzungen. Auf der Suche ist Ecurie Aix schließlich bei Kontron fündig geworden. Dessen Mini-ITX Industrie-Motherboard mITX-CFL-S bietet nicht nur die geforderte Flexibilität in Bezug auf CPU und RAM. Es überzeugte auch durch die Vielzahl an Schnittstellen, zu denen u.a. drei Ethernet-Ports, vier RS232-Anschlüsse und viele USB-Ports gehören.

Kurze Wege, schnelle Erfolge

Aufgrund von Erfahrungen aus der Vergangenheit war dem Rennteam die räumliche Nähe zum Hersteller wichtig. Die Anfrage des Studententeams wurde vom Hersteller Kontron an seinen bewährten Vertriebspartner Aaronn Electronic weitergegeben. Der kümmerte sich nicht nur um die Auslieferung der Boards, sondern übernahm auch die RAM-Assemblierung. Zudem unterstützt er die Studierenden bei der Treiberanpassung. „Die Anfrage aus Aachen haben wir sehr gerne angenommen“, sagt Alexander Squarra, Account Manager bei Aaronn Electronic. „Das Team von Ecurie Aix beim Bau eines fahrerlosen Rennwagens begleiten zu dürfen, ist auch für uns eine schöne Gelegenheit, sich mit Zukunftshemen zu befassen.“

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Thematik: Allgemein
www.aaronn.de

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