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1. Februar 2010

Erweiterte Medizin-Netzteilreihe

Die Netzteilreihe EFE300M bestehend aus 300W-Medizinnetzteilen mit Digitalsteuerung wird um drei Modelle mit den Nennausgangswerten 28V / 10,71A, 40V / 7,5A und 48V / 6,25A erweitert. Durch die Kombination aus Digitalsteuerung, erhöhter Ein/Ausgangs-Isolationsspannung von 4kV AC und weiteren Eigenschaften wie einer Isolationsspannung zwischen Ausgang und Masse von 1500VAC entspricht die EFE300M der internationalen Sicherheitsnorm für Medizinanwendungen, IEC60601-1; die Netzteile sind sowohl in B-Anwendungen (allgemein) wie auch in BF-Anwendungen (direkter Kontakt mit dem Patienten) einsetzbar. Wie schon die bisherigen Modelle der Baureihe liefern die drei neuen Netzteile 300W Ausgangsleistung dauerhaft und bis zu 400W Spitzenleistung für 10s und sind durch ihre hochgenauer Werksprogrammierung auch mit speziellen Systemspannungen lieferbar. Die patentierte Multiresonanz-Topologie (MRT) steigert den Wirkungsgrad auf typ. 90%, und der 8-Bit-Mikroprozessor bietet eine komplett digitale Ausgangssteuerung und kümmert sich zudem um verschiedene interne Abläufe. Die Leistungsdichte beträgt typ. 1 W/cm³ bei Spitzenlast und 0,76 W/cm³ bei Dauerlast. Ein zusätzlicher Spannungsausgang für einen Lüfter (12V / 1A) sowie ein Weitbereichseingang (90-264VAC) mit Doppelsicherung gehören zur Standardausstattung aller Geräte. Der Erdableitstrom liegt bei unter 300µA und erfüllt damit die Medizin-Sicherheitsanforderungen. Eine aktive Leistungsfaktorkorrektur (PFC) stellt die Einhaltung der EN61000-3-2 sicher; durch weitere EMV-verbessernde Designeigenschaften wie den Einsatz von SiC-Dioden ist die Störaussendung laut Anbieter besser als Kuve B. Durch die Digitalsteuerung sind die Netzteile kleiner und kühler und bieten mehr Möglichkeiten. Durch Standardeigenschaften wie Redundanzbetrieb und hohe Stromreserve sind die Geräte universell einsetzbar, sei es in Hochzuverlässigkeits-Anwendungen wie Rundfunk, Mess- und Gerätetechnik, Routern, Servern und Sicherheitsnetzwerken oder z.B. in Automations- oder Testanwendungen. Zu den weiteren Eigenschaften zählen Fern-Ein/Aus und Power-Good-Signale und ein isolierter Zusatzausgang mit 5V / 2A, der vom Fern-Ein/Aus ausgenommen ist. Der Einsatz eines FET mit Oder-Verhalten erlaubt die redundante Verschaltung mehrerer Netzteile ohne eine zusätzliche Entkopplungsdiode. Die Ausgangsregelabweichung liegt bei unter 4%, und weil über den Mikroprozessor die Ausgangsspannung digital eingestellt wird, lassen sich Eingangs- und Lastregelung individuell bestimmen sehr nützlich zum Beispiel bei Parallelbetrieb. Alle Modelle der Reihe haben die Sicherheitszulassungen gemäß IEC/EN/UL/CSA60950-1 für allgemeine Anwendungen, gemäß IEC/EN61010-1 für Laboranwendungen und Prozesssteuerungen sowie gemäß IEC60601-1 für Medizinanwendungen. Zudem tragen die Netzteile das CE-Zeichen gemäß Niederspannungsrichtlinie und haben drei Jahre Garantie.

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Ausgabe:
www.emea.tdk-lambda.com

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