2.289 Ransomware-Opfer im ersten Quartal 2025

Die Sicherheitsforscher von Check Point Research (CPR) vermelden in ihrem aktuellen Bericht ‚State of Ransomware‘ einen neuen Höchststand an durch Hacker bekannt gemachten Ransomware-Angriffe. Demnach haben in diesem Zeitraum 74 verschiedene Ransomware-Gruppen öffentlich Opfer auf Data Leak Sites (DLS) gemeldet. Diese Gruppen sprechen von insgesamt 2.289 Opfer – mehr als doppelt so viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres (1.011 Fälle). Dies entspricht einem Anstieg von 126% im Vergleich zum Vorjahr. Sogar nach Abzug der 300 Opfer, die auf die Massenenthüllung von Cl0p im Februar zurückzuführen sind, die mit der Ausnutzung der Dateiübertragungsplattform Cleo zusammenhängt, blieben die Zahlen historisch hoch, so Check Point. Der bereinigte Monatsdurchschnitt liegt bei über 650 Opfern, verglichen mit ca. 450 pro Monat im gesamten Jahr 2024. Unter Einbeziehung von Cl0p steigt der Durchschnitt für Q1 auf 760 pro Monat und setzt damit einen neuen Höchstwert für Ransomware-Aktivitäten. Laut den Sicherheitsforschern könnte dies einen wachsenden Trend unter den Bedrohungsakteuren widerspiegeln, das Ausmaß ihrer Angriffe zu übertreiben, einschließlich der Fälschung von Opferdaten, um eine größere Reichweite vorzutäuschen und potenzielle künftige Ziele einzuschüchtern. Gleichzeitig merkt Check Point an, dass Unternehmen, die schnell Lösegeld zahlen, in der Regel von der Veröffentlichung auf Leak-Sites ausgeschlossen sind. Das wahre Ausmaß von Ransomware-Vorfällen könnte demnach deutlich unterrepräsentiert sein.

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