IC-Haus nimmt am BMBF-geförderten Projekt Fluoresyst teil
Bild: IC-Haus GmbH

Die Tuberkulose-Epidemie bis 2030 zu beenden, ist eines der Ziele der Vereinten Nationen. Multiresistente Varianten des Bakteriums Mycobacterium Tuberculosis stellen vor allem aufgrund mangelnder Laborinfrastruktur in Entwicklungsländern ein zunehmendes Problem bei der Diagnose dar. Ein nationaler Verbund aus acht Unternehmen, u.a. IC-Haus, und außeruniversitären Forschungseinrichtungen will dem mithilfe der Photonik begegnen und hat am 13. Januar dieses Jahr seine Lösungsansätze im Kick-off-Treffen des vom BMBF geförderten dreijährigen Projekts Fluoresyst vorgestellt. Im Projekt ‚Zeitaufgelöste Fluoreszenzdetektion für die integrierte Multiparameter-Analyse von Multiresistenzen beispielgebend bei Tuberkulose‘, kurz Fluoresyst, wollen die Partner eine Methode für eine beschleunigte Diagnostik von Multiresistenzen von bakteriellen Erregern am Beispiel der Tuberkulose entwickeln. Ziel ist ein kompaktes und kostengünstiges photonisches Point-of-Care-Nachweissystem, das die Tuberkulosediagnostik auch außerhalb von Laboren und somit schnell und direkt vor Ort ermöglichen soll.

Verbundpartner sind Lionex (Verbundkoordinator), das IMMS Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme, IC-Haus, X-FAB, Ditabis Digital Biomedical Imaging Systems, das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie, Institutsteil Bioanalytik & Bioprozesse IZI-BB, Microfluidic ChipShop und das Institut für Molekulare Diagnostik und Bioanalytik (IMDB).

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