Cybersicherheit für kritische Infrastrukturen

Siemens und Nato CCDCOE vertiefen Zusammenarbeit

Bild: Siemens AG

Siemens Smart Infrastructure und das Nato Cooperative Cyber Defence Centre of Excellence (CCDCOE) haben ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet, um die Zusammenarbeit im Bereich der Cybersicherheit für kritische Infrastrukturen fortzusetzen. Die vom CCDCOE organisierte jährliche Cyberverteidigungsübung ‚Locked Shields‘ ist zentral für den gemeinsamen Aufbau von Verteidigungsfähigkeiten. Mit der neuen Vereinbarung intensivieren die beiden Parteien ihre bestehende Zusammenarbeit im Bereich Cybersicherheitstrainings für Stromnetze. Durch das Training mit der Netzleittechnik Spectrum Power gewinnt Siemens wertvolle Erkenntnisse über mögliche Angriffspunkte. Gleichzeitig kann das Unternehmen neue, sicherheitsrelevante Funktionen oder Protokolle für seine Produkte und Lösungen umfassend testen. Mit der Integration von mehr erneuerbaren und dezentralen Energiequellen hat sich in den vergangenen Jahren die Art und Weise, wie Stromnetze betrieben werden, grundlegend verändert. Deutlich zugenommen hat der Bedarf an Netzoptimierung, der Interaktion zwischen den Prosumern und die Anzahl neuer Marktteilnehmer. Da der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie in Übertragungs- und Verteilnetze zunimmt, führt die wachsende Zahl an Verknüpfungen zu mehr potentiellen Angriffspunkten in digitalen Stromnetzen. Folglich hat die Cybersicherheit für Betreiber von Stromnetzen und Regierungsbehörden höchste Priorität.

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