Canonical bietet ab sofort Ubuntu Frame an. Das Unternehmen verfolgt mit der Lösung das Ziel, dass Entwickler grafische Lösungen für Edge-Geräte schneller entwickeln und bereitstellen können. Dafür nutzt Canonical bestehende Anwendungen und härtet vorhandene Sicherheitstechniken. Ubuntu Frame ist daher mit Toolkits wie Flutter, Qt, GTK, Electron und SDL2 kompatibel und bietet auch eine Lösung für Anwendungen, die unter anderem auf HTML5 und Java basieren. Nutzer von Ubuntu Frame sollen zudem aufgrund Snaps, dem Paketformat der nächsten Generation für Linux, von einfachen Konfigurations- und Bereitstellungsoptionen profitieren können. „Ubuntu Frame erleichtert es unseren Kunden, anpassbare, zuverlässige und sichere Smart-Retail- und Digital-Signage-Lösungen zu erstellen – und nutzt dabei die Leistungsfähigkeit der Lenovo ThinkEdge-Plattformen“, so Blake Kerrigan, GM Edge Computing, Lenovo Intelligent Devices Group. Ubuntu Frame bietet Entwicklern die Möglichkeit, vollständig interaktive Anwendungen bereitstellen zu können und verfügt über alle Schnittstellen, die Anwendungen benötigen, um sicher mit dem Host-Rechner zu kommunizieren, ohne dass sich Entwickler mit der spezifischen Hardware befassen müssen. Außerdem werden automatisch alle Funktionen aktiviert, die Endbenutzer bei der Interaktion mit digitalen Bildschirmen erwarten, z.B. die Eingabe über Touchscreens mit einer Vielzahl von Gesten, über Tastatur und Maus. Die Entwickler müssen sich auch keine Gedanken über das Verhalten und die Dynamik von Fenstern machen, da diese bereits konfiguriert sind. Es besteht keine Notwendigkeit, diese Teillösungen zu integrieren und zu pflegen, es wird nur ein Tool benötigt. Zusammen mit Ubuntu Core, dem für IoT und eingebettete Systeme entwickelten Betriebssystem von Canonical, erhält Ubuntu Frame bis zu zehn Jahre lang Support. Das soll gewährleisten, dass Entwickler Sicherheitsupdates erhalten, die der Lebensdauer ihrer eingebetteten Geräte entsprechen. Ubuntu Frame wird außerdem mit dem Canonical-Support für Produktteams und Unternehmenskunden geliefert.
-
Kommentar zum World Quantum Day
Postquantenkryptografie: frühzeitig vorbereiten, spätere Störungen vermeiden
Zum World Quantum Day am 14. April äußert sich Jon France, CISO von ISC2 (International Information System Security Certification Consortium), einer Nonprofit-Organisation für Cybersecurity-Experten zum aktuellen Status der…
-
Verhalten nach Ransomware-Angriffen
Lösegeld zahlen ist keine Lösung
Laut dem Spezialversicherer Hiscox, der sich auf die polizeiliche Kriminalstatistik beruft, richten sich inzwischen rund 80% aller bekannten Ransomware-Angriffe gegen kleine und mittlere Unternehmen.
-
Projektmanagement-Tool von MPDV
Die neue Shopfloor-App Detailed Project Management von MPDV bildet das Projektmanagement im Produktionsunternehmen digital ab.
-
Emulationstool zur Optimierung der KI-Infrastruktur
Ein neues Tool von Keysight Technologies heißt Keysight AI (KAI) Data Center Builder.
-
Drahtlose Konnektivität in der Fabrik
Das 5G-Campusnetz bei Jaguar Land Rover
Konnektivität wird in der Automobilproduktion immer wichtiger. JLR setzt hier auf 5G-Funktechnik anstelle von Kabelverbindungen. Gemeinsam mit Ericsson hat der Hersteller von…
-
Technologischer Fortschritt und Eigenschaften
Eine kurze Geschichte der Industrie-PCs
Industrielle PCs sind auf Zuverlässigkeit getrimmt und kommen zum Teil in rauen Umgebungen zum Einsatz. Von den ersten Industrie-PCs, die in den…
-
Ifo Geschäftsklimaindex steigt um 0,2 Punkte
Die Stimmung der Unternehmen in Deutschland hat sich im April leicht verbessert.
-
Wie schwer ist der Einstieg ins Ingenieurwesen?
Eine Studie der Karriereplattform Jobleads zeigt, dass es für Berufstätige am schwersten ist, in das Finanzwesen einzusteigen.
das könnte sie auch interessieren
-
Normungsroadmap künstliche Intelligenz
Wie weit ist die KI-Normung?

















