
Swindon Silicon Systems, Unternehmen für Entwicklung und Fertigung von Mixed-Signal-ASICs (Application Specific Integrated Circuits), will auf der SPS seinen Ansatz für die Entwicklung kundenspezifischer integrierter Schaltungslösungen vorstellen. Die Schaltkreise sind für eine bestimmte Anwendung konzipiert und sollen im Vergleich zu konventionellen ICs eine verbesserte Leistung und niedrigeren Stromverbrauch bieten. Kundenspezifische ASICs schützen das geistige Eigentum (IP) von Anwendern, da es äußerst schwierig ist, sie rückzuentwickeln oder in anderen Anwendungen wiederzuverwenden. Eine weitere Stärke ist die Garantie, dass das Gerät während der gesamten Lebensdauer des Kundenprodukts verfügbar sein wird, was die Gefahr der Obsoleszenz verringert. Zusätzlich zu ihren Fähigkeiten im Bereich der Entwicklung und Bereitstellung von ASICs wird Swindon außerdem die technischen und kommerziellen Vorteile der SoC(System-on-Chip)- und SiP(System-in-Package)-Technologien hervorheben.
SoCs schließen alle Aspekte des Systems auf derselben Matrize ein und bieten ein großes Maß an Anpassungsfähigkeit, so dass Hersteller von höherer Integration profitieren können. SiPs werden in der Regel dort eingesetzt, wo es wirtschaftlich vorteilhaft ist, einzelne Matrizen, wie Signalaufbereitung, Mikroprozessor- und HF-Kommunikation, in einem einzigen Paket zu vereinigen. Der Ansatz kann Entwicklungszeiträume verkürzen, da das geistige Eigentum von Drittparteien in Form von Matrizen schnell nutzbar gemacht werden kann.
„In der Fertigungsindustrie befinden wir uns gegenwärtig mitten in den enormen Umwälzungen, die von Industrie 4.0 verursacht wurden“, erklärt Richard Mount, Director of Sales bei Swindon Silicon Systems. „Unsere Präsenz auf der SPS bietet uns eine hervorragende Gelegenheit, um zu zeigen, wie unsere kundenspezifischen ASICs die Effizienz, Produktivität und Sicherheit in der zunehmend vernetzten Welt von heute verbessern können. Während sich die Fertigungsindustrie auf Industrie 5.0 hinbewegt, sind wir bemüht, enge Verbindungen zwischen Mensch und Maschine zu realisieren, indem wir auch weiterhin vernetzte Systeme bereitstellen.“

















