Starterboard beschleunigt Entwicklung von Zusatzplatinen

MikroElektronika hat Ende November das Clicker 4 vorgestellt, das erste in der Reihe der Starterboards mit dem CodeGrip-Programmierer/Debugger an Bord. Clicker-Boards sollen die Entwicklung mit Click-Board-Add-on-Entwicklungsboards des Unternehmens unterstützen. Ausgestattet mit der STM32F4 MCU ist der Clicker 4 eine geeignete Lösung, um das Prototyping zu beschleunigen, kann aber auch direkt in ein voll funktionsfähiges, kundenspezifisches Design implementiert werden. Die wichtigsten Merkmale sind: 32Bit Arm Cortex-M4 STM32F4 MCU, die mit bis zu 168MHz arbeitet; 1MB Flash-Speicher; Fließkommaeinheit (FPU); vollständiger Satz von DSP-Befehlen; und eine Speicherschutzeinheit (MPU).

Bild: MikroElektronika

Nebojsa Matic, CEO von MikroE, erklärt: „Um das Prototyping so komfortabel wie möglich zu gestalten, ist der Clicker 4 mit einer On-Board-Debug-Einheit ausgestattet, dem fortschrittlichen CodeGrip-Programmier-/Debugger von MikroE, der mit dem On-Board-Emulator-Standard CMSIS-DAP konform ist. Das ermöglicht es Entwicklern, das Zielgerät direkt nach dem Auspacken vollständig zu nutzen, zu testen und zu debuggen.“

Ein JTAG/SWD-Header für die Verbindung mit externer Elektronik, USB-Typ-C-Anschlüsse, sechs LEDs, sechs Drucktasten und eine Reset-Taste sind ebenfalls enthalten. Darüber hinaus ist Clicker 4 mit fünf verschiedenen Stromversorgungseingängen ausgestattet und bietet so die Flexibilität, die die Entwicklung benötigt, sowie einen zuverlässigen und sicheren Akkuladeschaltkreis, mit dem ein einzelliger Li-Po-/Li-Ion-Akku geladen werden kann.

Click-Boards folgen dem MikroBUS, einem Standard für modulare Prototyping-Zusatzplatinen, der es Entwicklungsingenieuren ermöglicht, Peripheriegeräte einfach auszutauschen und so Monate an Entwicklungszeit einzusparen. Jedes Click-Board kann mit einem Mikrocontroller oder Mikroprozessor auf einer Hauptplatine verbunden werden. Viele führende Mikrocontroller-Hersteller wie Microchip, NXP, Infineon, Dialog, STM, Analog Devices, Renesas und Toshiba haben den MikroBus-Sockel bereits in ihre Entwicklungsboards integriert.