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19. Februar 2018

Kontron unterstützt Universal IoT Connector Standard der SGET

Kontron unterstützt als Mitglied der SGET (Standardization Group for Embedded Technologies) den ersten hardwarenahen IoT-Software-Standard UIC. Dieser differenziert sich durch seinen offenen, plattformunabhängigen Ansatz hinsichtlich der Serveranbindung (Cloud/Fog/M2M), der damit verbundenen Infrastruktur sowie der zugrundeliegenden Hardware. Live zu sehen sind erste Implementationen bei Kontron auf der embedded world 2018 in Nürnberg (1-438). Zusammen mit der schnellen Verbreitung von IoT-Lösungen steigt auch die Anzahl an Cloud-Services und Hardware-Konfigurationen.

 (Bild: Standardization Group for Embedded Technologies e.V.)

(Bild: Standardization Group for Embedded Technologies e.V.)

Um den damit verbundenen Herausforderungen zu begegnen, hat die Standardisierungsorganisation SGET einen praxisorientierten Ansatz ausgearbeitet, der einen einheitlichen Zugriff auf zahlreiche Hardwarekomponenten unterschiedlicher Hersteller mithilfe einer breiten Palette an Protokollen gewährleistet. Als Hersteller und Gremiumsmitglied der SGET unterstützt Kontron ab sofort den Universal IoT Connector Standard (UIC) und plant diesen auf einem breiten Portfolio von Modulen, Boards und Systemen zu implementieren. Im Unterschied zu den bisherigen Standards verzahnt der UIC nicht erst auf den Anwendungsschichten, sondern bereits auf der Transportebene. Bei einem Hardware-Update oder einem Herstellerwechsel mussten die nötigen Anpassungen bislang manuell in den verschiedenen Layern vorgenommen werden. Der UIC ermöglicht nun eine vereinfachte Anbindung, Steuerung und Konfiguration der Peripherie durch die drei folgenden Abstraktionslevel: Device-Konfiguration, Sensor- und Aktor-Kommunikation und die Device-Kommunikation. Der UIC lässt sich sowohl unter Windows 10 IoT Enterprise als auch unter Linux einsetzen. Der praxisorientierte und offene Ansatz des UIC baut auf bestehende Strukturen auf und nutzt maximale Synergien. Der mehrstufige Aufbau unterstützt dabei die fortlaufende Weiterentwicklung und der modulare Ansatz garantiert eine ausgewogene Kombination aus Abstraktion und Benutzerfreundlichkeit.

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