Der Online-Distributor Reichelt Elektronik hat sein Versandzentrum um eine weitere Etage vergrößert und will so das zweistufige Kommissioniersystem verbessern. Die neue Etage wurde Ende 2020 eingefügt. Schon bei der Planung des Logistikzentrums wurde darauf geachtet, dass eine Systemlösung gebraucht wird, bei der nachträglich und nach Bedarf immer die Möglichkeit besteht, schnell für mehr Platz und Leistungsreserven zu sorgen. Die Weitsicht hat sich auch auf den neuen Teil ausgewirkt: Während der Erweiterung der Geschossfläche musste der Betrieb nicht stillstehen und gleichzeitig konnte ein Bereich für weitere 50.000 Artikel geschaffen werden. Insgesamt verfügt das erweiterte Versandzentrum nun über eine Fläche von knapp 8.000m², die sich auf zwei Ebenen erstreckt. Das entspricht einer Flächenerweiterung um das Doppelte. Auch bei der Planung des Distributionszentrums in den 90er Jahren setzte das Unternhemen auf eine Lösung ‚made inhouse‘ und entwickelte das Logistik-System selbst. Ulf Timmermann (Bild), CEO bei Reichelt Elektronik, der damals die Entwicklung initiierte, treibt auch bei der aktuellen Verbesserung der zweistufigen Kommissionierstationen, die Automatisierungstechnik nach neuestem Standard voran. Dabei setzt er auf eines der des Unternehmens vertriebenen Produkte: den Raspberry Pi, der als vielfältig einsetzbarer Mini-PC oder auch – wie in diesem Fall – als programmierbare Schaltzentrale für Elektronikprojekte eingesetzt werden kann. Damit zeigt das Unternehmen, wie vielseitig das Entwicklerboard auch in der Industrie eingesetzt werden kann.
Reichelt Elektronik GmbH & Co. KG
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