Am 30. Juni läuft die Frist für die Umsetzung der ersten Verordnung der Änderung der BSI-Kritisverordnung ab. Unternehmen, die die Vorschriften nur unzureichend umsetzen, drohen im schlimmsten Fall hohe Bußgelder.(Bild: NTT Security) Für Finanz- und Versicherungsinstitute, Gesundheit, Transport und Verkehr wird es ab dann ernst. Die betroffenen Branchen müssen nachweisen, dass ihre kritische IT-Infrastruktur alle Änderungsvorschriften des BSI erfüllt. Eva-Maria Scheiter, Managing Consultant GRC beim Sicherheitsspezialisten NTT Security, rät den betroffenen Organisationen, ihre bereits etablierten Vorgaben und Prozesse mithilfe der Orientierungshilfe zu Nachweisen gemäß § 8a (3) des BSI G zu überprüfen. Scheiter empfiehlt außerdem, die Prozesse zur obligatorischen Meldung von IT-Sicherheitsvorfällen zu definieren, zu etablieren und mit den Mitarbeitern zu trainieren. Unternehmen und Organisationen können den Nachweis, dass ihre kritische IT-Infrastruktur auf dem Stand der Technik ist und dass sie Risiken gemäß anerkannter Standards wie ISO27001 managen, z.B. über entsprechende Zertifikate führen. Diesen Nachweis müssen die Unternehmen alle zwei Jahre erneut erbringen. Des Weiteren schreibt das BSI-Gesetz gemäß § 8b (3) den Betreibern vor, eine Kontaktstelle zu benennen, die jederzeit erreichbar ist. Als Kontaktstelle ist z.B. ein Funktionspostfach geeignet, an die das BSI seine Sicherheitsinformationen schickt. Betreiber sind außerdem verpflichtet, dem BSI jede IT-Störung zu melden. Darunter fallen Störungen der Verfügbarkeit, Integrität, Authentizität und Vertraulichkeit ihrer informationstechnischen Systeme, Komponenten oder Prozesse, die zu einem Ausfall oder einer erheblichen Beeinträchtigung geführt haben oder führen könnten. Das IT-Sicherheitsgesetz hat zum Ziel, die IT-Systeme und digitalen Infrastrukturen Deutschlands zu den sichersten weltweit zu machen. Im Fokus stehen Infrastrukturdienstleister, deren Ausfall oder Beeinträchtigung dramatische Folgen für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft hätten. Darunter fallen z.B. Strom- und Wasserversorgung, Telekommunikation, Informationstechnik, Ernährung und Verkehr.
In einer aktuellen Umfrage unter VDMA-Mitgliedsfirmen berichten 35 Prozent der Unternehmen von starken Engpässen auf dem Ausbildungsmarkt und 50 Prozent von leichten Engpässen.
Rockwell Automation hat auf der Hannover Messe die neue Anwendung Emulate3D Factory Test ins Rampenlicht gerückt. Nach der Einbindung von Nvidia Omniverse…
Nutanix hat seine KI-Infrastrukturplattform um das Cloud-native Angebot Nutanix Enterprise AI erweitert. Anwender können damit KI-Modelle und Daten auf Rechenressourcen betreiben, kontrollieren…
Konnektivität wird in der Automobilproduktion immer wichtiger. JLR setzt hier auf 5G-Funktechnik anstelle von Kabelverbindungen. Gemeinsam mit Ericsson hat der Hersteller von…
Binder erweitert sein Portfolio um M8-D-kodierte Steckverbinder mit Litzen für die zuverlässige Kommunikation zwischen Steuerungen, Sensoren und Aktoren in Fertigungs- und Prozessanlagen.
Normen und Standards bieten Leitplanken beim Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Optimierung der Produktion. Welche benötigt werden, hält die Normungsroadmap KI fest,…
Generative KI verspricht auch in der Produktion Vorteile. Unternehmen können damit die Effizienz und Qualität der Fertigung verbessern und dabei gleichzeitig die…
Viele produzierende Unternehmen setzen bereits auf KI-Anwendungen wie Predictive Maintenance oder generatives Design. Oft ein unerwünschter Nebeneffekt: Die vielen KI-Tools werden zu…